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Wenn sich E-Commerce-Spezialisten unterhalten, versteht manch Einer nur Bahnhof – kein Wunder, schließlich kann man nicht alles wissen. Dafür gibt es unser kleines, aber feines, Lexikon.  Wir möchten Ihnen 10 Begriffe nennen, die man in diesem Business unbedingt kennen sollte.

Key Performance Indicators (KPI)

Das sind Zahlen und Durchschnittswerte, mit denen Leistungen und Erfolge eines Unternehmens gemessen werden können. Zu den üblichen KPIs zählen beispielsweise Besucherzahlen, durchschnittliche Webseitenaufrufe und Besuchsdauer, Abbruchquoten auf der Website oder wiederkehrende Kunden.

Call-to-Action (CTA)

Damit ist das Element auf der Website gemeint, das den Besucher dazu veranlasst, eine bestimmte Aktion auszuführen: etwas zu kaufen, herunterzuladen oder sich anzumelden. Das Element kann ein Link oder ein Button sein, auf den der Besucher klicken soll.

Universal Ad Package (UAP)

In der Online‐Vermarktung haben sich vier Banner-Größen durchgesetzt, die auch international als Standardgrößen auf Webseiten gelten. Dadurch sollen Planung und Buchung der Online-Werbung vereinfacht werden. Die vier Formate sind: Rectangle, Superbanner, Medium Rectangle und Wide Skyscraper.

Conversion

Die Conversion beschreibt den Prozess, bei dem sich der Besucher einer Website zu einer konkreten Handlung leiten lässt – beispielsweise ein Kauf, ein Download oder die Newsletter-Anmeldung. Damit verbunden hat sich die sogenannte Conversion Rate als Einheit für die Erfolgsmessung etabliert. Sie wird wie folgt berechnet:
Conversion Rate = Anzahl Transaktionen : Anzahl Visits * 100
Das Ergebnis ist ein Prozentwert – je höher dieser ist, desto erfolgreicher war man.

Checkout Funnel

Der Bestellvorgang bei einem Online-Shop wird oft als eine Art Trichter (engl. funnel) beschrieben. Das soll darstellen, wie ein Teil der Kunden bei jedem Schritt des Bestellvorgangs verloren geht. Zum Bestellvorgang zählen Anmeldeprozesse über mehrere Seiten, genauso wie stark vereinfachte Bestellwege oder die Einrichtung eines Gastkontos.

Customer Journey

Übersetzt bedeutet Customer Journey in etwa die „Reise des Kunden“. Hiermit werden die Phasen beschrieben, die ein Kunde durchläuft, wenn er etwas online erwirbt. Zur Customer Journey zählen alle Berührungspunkte (Touchpoints) mit dem Produkt oder der Dienstleistung – auch indirekte, wie beispielsweise der Blick in Bewertungsportale, Userforen oder Blogs.

Retargeting

Das ist ein Verfolgungsverfahren, bei dem Besucher einer Website bzw. eines Webshops, die sich für ein bestimmtes Produkt interessierten, markiert und anschließend gezielt wieder angesprochen werden. Abgesprungene potenzielle Kunden werden so wieder in den Kaufprozess zurückgeführt.

Targeting

Als Targeting bezeichnet man die Maßnahme, Werbemittel nur auf eine bestimmte Zielgruppe auszurichten. Sind die Webseitenbesucher eher weiblich oder männlich? Mit welchem Endgerät sind sie verstärkt im Netz unterwegs? Welchen Browser nutzen sie? Das sind alles relevante Faktoren für das Targeting. Je präziser dieses ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass man der Zielgruppe genau die richtigen Produkte anbietet, die dann auch gekauft werden. So werden Streuverluste auf ein Minimum reduziert und vorhandene Budgets optimal eingesetzt.

Pixel

Bildpunkte bzw. Pixel werden als Maßeinheit bei Bannern verwendet. Bei Bildschirmen ergibt es aufgrund der unterschiedlichen Bildschirmauflösung keinen Sinn, die Banner in Millimetern oder anderen konventionellen Maßeinheiten zu messen.

Search Engine Optimization (SEO)

Unter Suchmaschinenoptimierung versteht man sämtliche Maßnahmen, um die Positionierung einzelner Webinhalte in den Ergebnissen der Suchmaschinen (z. B. Google) zu verbessern. Mit Hilfe entsprechender Schlüsselwörter werden Websites leichter gefunden.

Sie haben noch Fragen? Kein Problem! Wir helfen Ihnen gerne weiter.

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